Basaltabbau in Dattenberg

Arbeiter im Basaltsteinbruch bei Dattenberg in den 1940er Jahren[Bild: LHA KO / Otto Lohausen]

Die Geschichte des Basaltabbaus im Ort Dattenberg lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. So wurde beim Bau der Burg Dattenberg im 12. und 13. Jahrhundert Basalt verwendet, der vermutlich aus der heutigen Gemarkung stammte. Im Jahr 1817 erwarb der Gasthofbesitzer Georg Ankenbrandt den Steinbruch in Dattenberg. Dieser lieferte beispielsweise in den 1830er Jahren große Mengen Gestein für die neuen Stadtbefestigungen in Köln. 1877 verkaufte Ankenbrandt den Steinbruch an zwei Unternehmen, die sich knapp zehn Jahre später zur Basalt AG mit Sitz in Linz am Rhein zusammenschlossen. Die Tätigkeit im Steinbruch war körperlich äußerst fordernd. Dennoch war die Basalt AG bis zu ihrem Konkurs im Jahr 1978 für die Menschen aus Dattenberg und der Nachbargemeinde Leubsdorf ein wichtiger Arbeitgeber. Heute ist die ehemalige Grube mit Wasser vollgelaufen und die Natur kann sich seitdem ungestört auf dem Areal ausbreiten.

Nähere Informationen zur Geschichte des Basaltabbaus in Dattenberg erhalten Sie unter https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-327323.