BASF SE

1865: Gründung in Mannheim

1866: Ludwigshafen als Produktionsstandort, seit 1918 BASF-Firmensitz

[Bild: BASF Unternehmensarchiv]

1865 gründet der Mannheimer Fabrikant Friedrich Engelhorn die „Badische Anilin- & Sodafabrik“ zur Herstellung von Teerfarbstoffen; die Produktion läuft 1866 in Ludwigshafen an.

Der erste Schritt in ein neues Arbeitsgebiet erfolgt 1913 mit Inbetriebnahme der weltweit ersten Ammoniaksyntheseanlage und Aufnahme der Mineraldüngerproduktion. Zugleich erschließt die BASF damit die Hochdrucktechnologie für die chemische Industrie.

1925 fusioniert die BASF mit fünf weiteren deutschen Chemiefirmen zur I.G. Farbenindustrie AG (I.G. Farben) und hört als selbständiges Unternehmen auf zu existieren. Ab 1933 wird die I.G. Farben immer stärker in die nationalsozialistische Autarkie- und Aufrüstungspolitik einbezogen.

Nach der Neugründung der BASF (1952) partizipiert das Unternehmen in führender Position am Kunststoffboom der 1950er und 1960er Jahre.

Ab Mitte der 1960er Jahre entwickelt sich BASF zum transnationalen Unternehmen. In dynamischen Wachstumsregionen baut die BASF verstärkt Produktionsstandorte auf, seit den 1990er Jahren vor allem in Süd- und Ostasien. Dabei wird der Erfolgsfaktor „Verbundprinzip“, also Produktionsanlagen intelligent miteinander zu vernetzen, auf ausländische Standorte transferiert. Mit dem Erwerb der Engelhard Corp., USA, erfolgt 2006 die bis dahin größte Übernahme der BASF.

BASF ist heute das weltweit führende Chemieunternehmen – „The Chemical Company“. Neben Ludwigshafen als ihrem Hauptsitz ist die BASF in allen Wirtschaftsregionen mit Produktion und Vertrieb vertreten. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu Öl und Gas.

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