.1.Das Hofgut Stauffer in Obersülzen

1815: Erwerb des Hofguts durch Familie Laise

1994: Übernahme der Hofreite durch den Förderverein für die Nachsorge und Rehabilitation psychisch Kranker e.V.

In Obersülzen, einer kleinen Gemeinde im Landkreis Bad-Dürkheim, liegt im alten Dorfkern unweit der Kirche kurz vor Biegung der Hauptstraße nach Süden das ehemalige Hofgut Stauffer. [Anm. 1] Die Geschichte des Guts war rund 150 Jahre lang eng mit der Geschichte der Familien Laise und Stauffer verwoben.

.1.1.Die Gutsgeschichte im 19. Jahrhundert

Straßenansicht Hofgut Stauffer[Bild: Dieter Stauffer-Starz]

Das ausgedehnte vierseitige Gehöft an der Hauptstraße trägt die Hausnummer 52 und wurde 1815 von Heinrich und Anna Marie Laise erworben. Zuvor war es aus dem Besitz eines Herrn Zornidi aus Mannheim an eine russische Emigrantin verkauft worden. [Anm. 2] Die Angehörigen der Familie Laise gehörten dem mennonitischen Glauben an und sind vermutlich als Glaubensflüchtige aus der Schweiz im Laufe des vergangenen 17. Jahrhunderts nach Deutschland gelangt. Während des 19. Jahrhunderts wurde das Hofgut durch den Zukauf von Nachbaranwesen nicht nur stückweise vergrößert, sondern das Anwesen wurde auch einer Reihe von baulichen Veränderungen unterworfen.  [Anm. 3] So stand der Neu- und Umbau des Gutes in den Jahren 1850 bis 1870 vermutlich mit der Hochzeit zwischen Heinrich Laise‘ Tochter Babette und dem Ibersheimer Gutsbesitzersohn Johannes Stauffer V. am 14. Oktober 1862 in Verbindung. Der wirtschaftliche Schwerpunkt des Hofguts lag in diesen Jahren auf der Züchtung von Simmenthaler Rindern. [Anm. 4]  Das junge Ehepaar Stauffer lebte fortan auf dem Hofgut in Obersülzen und dort kam am 8. August 1863 ihr erstes Kind Heinrich Stauffer zur Welt. Auch der jüngere Bruder Karl wurde am 27. Mai 1870 auf dem elterlichen Gut in Obersülzen geboren. [Anm. 5]

Wie die Eltern gehörte der Sohn Heinrich dem mennonitischen Glauben an; er erhielt bis 1874 Privatunterricht und besuchte dann bis 1880 das Kaiserliche Lyzeum in Metz. Anschließend leistete er seine Militärpflicht im 1. Hessischen Husaren-Regiment Nr. 13 ab. Eine praktische und theoretische landwirtschaftliche Ausbildung sowie mehrfache Reisen ins Ausland [Anm. 6] rundeten seinen Bildungsgang ab. Nachdem Heinrich Stauffer 1893 das Gut von seinen Eltern übernommen hatte [Anm. 7], wurde es „durch züchterische und betriebswirtschaftliche Neuerungen überregional bekannt“. [Anm. 8]

So wurde ab 1899 anstelle der traditionell betriebenen Viehzucht die Veredlung der Pfälzer Gerste betrieben. [Anm. 9] „In der Zeit seiner Übernahme des Betriebes begann die Besteuerung der landwirtschaftlichen Betriebe nach dem Reinertrag. [Stauffer] führte eine exakte doppelte Buchführung, um sich Rechenschaft über den Effekt seiner Wirtschaftsweise zu geben.“ [Anm. 10] Beim Vergleich der überlieferten Arbeitsjournale des Gutes über die Jahre 1897 bis 1901 mit dem Hauptbuch des Gutes von 1915 bis 1917 fallen einige Veränderungen ins Auge. Während um die Jahrhundertwende noch der Anbau von Futtermitteln, von Runkelrüben, Zuckerrüben, Kartoffeln und Wein erwähnt wird, nahm die Breite der kultivierten Feldfrüchte in den folgenden Jahren offensichtlich ab, da sich Stauffer auf Getreide spezialisierte. Um die Jahrhundertwende war noch als regelmäßige Aufgabe Milch fahren aufgeführt worden [Anm. 11], bei den Abrechnungen im Hauptbuch des Gutes 15 Jahre später fehlte dieser Posten. Die „Kuherei“, die Haltung von Milchkühen, wurde bereits 1910 komplett eingestellt. [Anm. 12] Stauffer zollte mit diesen Veränderungen dem Standort des Hofguts Tribut: Dieser bot für die Unterbringung einer größeren Anzahl an Vieh kein Potenzial, auch weil kaum natürliches Grünland vorhanden und wenig Niederschläge im Jahr zu verzeichnen waren.

Am 28. März 1898 kam mit Karl Stauffer das erste Kind von Heinrich Stauffer und Henriette Stauffer geb. Schäfer zur Welt. Kurz darauf starb am 1. Juni 1899 der Vater Johannes Stauffer.

.1.2.Die politische Laufbahn von Heinrich Stauffer

Heinrich Stauffer[Bild: gemeinfrei]

Heinrich führte allerdings nicht nur das elterliche Gut, sondern war auch politisch aktiv. Wie Eintragungen aus dem Hauptbuch beweisen, wurde der Betrieb in Obersülzen während seiner Abwesenheit von einem Verwalter geführt. Bereits 1895 wurde Heinrich Stauffer in den Gemeinde- und Distriktrat gewählt. [Anm. 13] Als Mitglied des Bundes der Landwirte [Anm. 14]  kandidierte Stauffer bei den Reichstagswahlen von 1903 das erste Mal für den pfälzischen Wahlkreis 255 (Homburg/Kusel). Dieser Bezirk war mehrheitlich von Landwirten evangelischen Glaubens geprägt, die Wahlbeteiligung lag bei über 70%. In einer Stichwahl konnte sich Stauffer 1903 mit 56,8% der Stimmen gegen den Nationalliberalen Thiel durchsetzen. Bei den Wahlen von 1907 wurde Stauffer durch eine Absprache von der Nationalliberalen-Fraktion unterstützt, sodass er die Wahl ohne Stichwahl mit absoluter Mehrheit für sich entscheiden konnte. [Anm. 15] Stauffer wechselte während seiner Tätigkeit als Abgeordneter für den Reichstag in jeder Legislaturperiode seinen Berliner Wohnsitz. So nennt das Verzeichnis der Mitglieder des Reichstages sowohl die Linkstraße 10, die Wilhelmstraße 10 als auch das Hotel Habsburger Hof als Adresse des Gutsbesitzers. [Anm. 16] Dies mag als Beleg dafür dienen, dass Stauffer in Berlin nicht sesshaft wurde und sich stets seiner pfälzischen Heimat, die er dort vertrat, und seinen Pflichten als Gutsbesitzer verpflichtet fühlte. Auch die vorhandenen Sprechregister des Reichstags zeigen den klar landwirtschaftlichen Bezug seiner Diskussionsthemen und seines Engagements: So sprach er während der 11. Legislaturperiode über die Problematik der Verwendung der als Futtergerste verzollten Malzgerste sowie zur Weinfrage. In der 12. Legislaturperiode beschäftigte er sich u.a. mit einem Wein-, sowie einem Weinsteuergesetz, der Notlage der Winzer und den Fleischpreisen. Zur Reichstagswahl 1912 stand er aus ungeklärten Gründen nicht mehr als Kandidat für den Bund der Landwirte zur Verfügung, obwohl die Fraktion nach wie vor im Wahlkreis die meisten Stimmen erhielt.

.1.3.Blick auf die wirtschaftliche Lage des Guts während des Ersten Weltkriegs

Ein Traktor auf einem Acker des Hofguts Stauffer (1926)[Bild: Dieter Stauffer-Starz]

Die Bilanzen des Hauptbuchs 1915/16 und 1916/17 geben Auskunft über die wirtschaftliche Lage des Hofguts Obersülzen im Ersten Weltkrieg. Im Hauptbuch werden minutiös Einnahmen und Ausgaben in den verschiedenen Arbeitsbereichen des Gutes aufgelistet. Eine signifikante kriegsbedingte Abweichung lässt sich beim Getreide erzielten Erlös für diese Jahre nicht feststellen, jedoch schwankten die Umsätze der einzelnen Sorten durchaus. [Anm. 17] Lediglich in der Kategorie Naturalien taucht für das Jahr 1916/17 ein Verkauf von Wein im Wert von 1.479 Mark auf, der im vorherigen Jahr fehlt. 1917 wurden gute Ernten und ein sehr hoher Weinpreis in der Pfalz verzeichnet [Anm. 18] und auch das Hofgut Stauffer könnte hieraus zusätzlichen Gewinn erwirtschaftet haben. Ein Vergleich des Jahresumsatzes des Gutes zeigt eine zehnprozentige Steigerung der Umsätze im dritten Kriegsjahr schließen, wohingegen der Reingewinn um 4,1% zurückging. [Anm. 19]

Um dem Arbeitskräftemangel in der Landwirtschaft entgegenzuwirken wurden in der Umgebung von Worms ab 1915 russische Kriegsgefangene eingesetzt. [Anm. 20]  Ein solcher russischer Kriegsgefangener ist auch auf dem Hofgut Stauffer beschäftigt worden; dies beweist ein Eintrag aus der Abrechnung des Jahres 1915/16: „Rückvergütung für Kost des gefangenen Russen 219,60 Mark“.

1915/16 verkaufte das Hofgut zwei Zugochsen und kaufte stattdessen ein ausrangiertes Militärpferd. Bereits ein Jahr darauf erwarb das Hofgut erneut zwei Zugochsen für die Feldarbeit. Beide Käufe demonstrieren Auswirkungen des Krieges an der Heimatfront: Grundsätzlich wurden Pferde für militärische Bedürfnisse benötigt und standen daher für die Landwirtschaft kaum mehr zur Verfügung; das ausrangierte Militärpferd stellt eine Ausnahme dar. Den Arbeitsjournalen zufolge bediente sich das Hofgut Stauffer bereits in den Jahren 1897 bis 1901 keiner Ochsen mehr, sondern nutzte nur noch Pferde – im Weltkrieg wurden Ochsen jedoch erneut eingesetzt. Einschränkungen bei der Lebensmittelversorgung der Gutsbewohner werden innerhalb der beiden Kriegsjahre sichtbar, so wurden die Ausgaben für Fleisch und Kolonialwaren stark gesenkt. [Anm. 21] Anders als vor allem in städtischen Gebieten kann hier jedoch nicht von einer prekären Versorgungssituation gesprochen werden. Als kriegsbedingte Abgaben weist die Bilanz von 1916/17 die Abfuhr von 3 kg Fett an die Kommunalverwaltung sowie die Zahlung von 450 Mark für „milde Gaben“ auf. Über die Wirtschafts- und Versorgungssituation des Guts in den folgenden Kriegsjahren bzw. der Nachkriegszeit liegen keine weiteren Angaben vor.

.1.4.Die Gutsgeschichte im 20. Jahrhundert

Besuchergruppe im Hofgut Stauffer. Karl Stauffer ist in der ersten Reihe als dritter von rechts im Bild.[Bild: Dieter Stauffer-Starz]

Auf der 75 ha [Anm. 22] großen Anbaufläche des Hofgut Stauffers wurde unter der Führung des teilweise abwesenden Heinrich Stauffer mit Hilfe von 13 Festangestellten seit 1903 Weizen, seit 1905 Roggen und Gerste und seit 1907 Hafer zum Verkauf angebaut. [Anm. 23] Der Hafer wurde unter der Bezeichnung „Stauffer-Holli-Weißhafer“ [Anm. 24] vertrieben. 1910 sowie 1912 erhielt „Stauffers-Obersülzer-Gerste“ auf Gerste- und Hopfenausstellungen in Berlin und München besondere Auszeichnungen. [Anm. 25] 1914 wurde ihr auf der Deutschen Gersten- und Hopfenausstellung in Berlin der 1. Preis zuerkannt. [Anm. 26]

Der außerordentliche Bekanntheitsgrad des Hofguts zeigte sich 1908, als Prinz Ernst August von Cumberland, Herzog von Braunschweig & Lüneburg, sein erstes Quartier als deutscher Offizier anlässlich der Herbstmanöver im Hause Stauffer nahm. [Anm. 27]

Das Hofgut profitierte in besonderem Maß von der ersten Flurbereinigung in der Pfalz 1912, für die Heinrich Stauffer sich zuvor besonders eingesetzt hatte: Die 98 nicht zusammenhängenden, nur schwer zu bewirtschaftenden Parzellen Stauffers wurden zu 12 gut erreichbaren Parzellen zusammengelegt. [Anm. 28] Das Hofgut zählte damals mit seiner Größe zu den 5.699 mittelgroßen Betrieben der Pfalz im damaligen Königreich Bayern. [Anm. 29] Nachdem bereits seit 1910 die ersten Reinigungsanlagen elektrisch betrieben wurden, wurde das Hofgut 1920 stärker mechanisiert: die Pferde wurden durch Schlepper ersetzt, eine eigene Elektrizitätsanlage und eine feste Dreschmaschine mit Förderbändern und Gebläse wurden eingebaut. [Anm. 30] Auf dem Betrieb arbeiteten 1929 nur noch sechs Festangestellte sowie ein Dutzend Saisonkräfte zur Erntezeit. [Anm. 31]

Reklame für die Hafersaat des Hofguts Stauffer (1928)

Das Interesse von Karl Stauffer, dem jüngeren Bruder Heinrichs, galt nicht der Landwirtschaft; er studierte in München und Erlangen Medizin, promovierte und wurde ein bekannter Homöopath. Er blieb zeitlebens Einzelgänger [Anm. 32] und starb am 30.4.1930 bei Lindau am Bodensee. [Anm. 33] Sein Bruder Heinrich Stauffer verstarb ein Jahr später am 2. April 1931 und wurde im Familiengrab in Obersülzen beigesetzt. Sein Sohn und Erbe Karl Stauffer überlebte ihn um 18 Jahre; er starb am 15. Juli 1949 in Obersülzen. Über die Geschichte des Betriebes in den 1930er und 1940er Jahren ist bislang kaum etwas bekannt.

Auf der Braugersten-Ausstellung in Worms 1950 wurde die Gerste des Hofguts Stauffer Erben mit dem Staatspreis des Ministers für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rheinland-Pfalz und weiteren Ehrenpreisen, u. a. für die beste Gerste in der französischen Zone, ausgezeichnet. [Anm. 34] Weiterhin spielte das Hofgut in den fünfziger Jahren nicht nur bei Innovationen der Saatgutanerkennung in der Pfalz eine Rolle, [Anm. 35] sondern es war auch ein Vorreiter der Benutzung des Claas-Super-Mähdreschers bei der Sommergersten-Ernte und eines besonderen Belüftungssystems auf dem Hofgut. [Anm. 36]

Die Ehe zwischen Karl und Elly Stauffer geb. Möllinger [Anm. 37] war kinderlos geblieben; nach seinem Tod bewirtschaftete seine Frau unterstützt durch einen Verwalter den Betrieb. Ab 1974 leitete ihr Adoptivsohn und späterer Ortsbürgermeister, Dipl.-Landwirt Dieter Stauffer-Starz das Hofgut. [Anm. 38]  Der Betrieb umfasste zu dieser Zeit inklusive Pachtflächen ca. 100 ha und hatte sich auf die Erzeugung von Vorstufensaatgut für Winterweizen und Sommergerste sowie auf den Zuckerrübenanbau spezialisiert. [Anm. 39]  Die Züchtung von Braugerste war bereits in den 1970er Jahren aufgegeben worden. Der Betrieb gehörte zu den 1,2 % der landwirtschaftlichen Betriebe in Rheinland-Pfalz, die mehr als 20 ha Anbaufläche bebauten, beschäftigte jedoch nur noch drei festangestellte Mitarbeiter und zeitweise Saisonkräfte. Die zweite Flurbereinigung von 1978 brachte für das Hofgut keine Geländeverluste, im Gegenteil konnte auf diese Weise der Zersplitterung der rund 70 Teilflächen entgegengewirkt werden.

Mit Elly Stauffer starb 1985 die letzte Bewohnerin des Hofguts. Da die räumlichen Kapazitäten des Guts beschränkt waren, wurde alsbald die Saatgutvermehrung eingestellt. Seit 1994 befindet sich die Hofreite in Obersülzen im Besitz des Fördervereins für die Nachsorge und Rehabilitation psychisch Kranker, e.V. In den Gebäuden des ehemaligen Hofguts sind Wohnheim und Werkstatt eines Mehrgenerationenhofs untergebracht. Die 65 ha Anbauflächen des Hofguts befinden sich noch im Besitz der Familie Stauffer-Starz. Diese werden u.a. mit Weizen, Zuckerrüben und Spargeln bepflanzt und voll technisiert bearbeitet, besät und geerntet.

Die Entwicklung des Hofguts Stauffer spiegelt eine für die Region typische Entwicklung: Der Anteil der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft im Kreis Grünstadt ist im 20. Jahrhundert stark zurückgegangen und betrug 1989 noch knapp 7%. [Anm. 40] Das heutige Landschaftsbild ist stark durch landwirtschaftliche Nutzung geprägt und auch die Niederung zwischen Grünstadt und Obersülzen wird nach wie vor ackerbaulich genutzt. [Anm. 41]  Der Weinanbau spielt mit einer Anbaufläche von 15 ha in Obersülzen eine untergeordnete Rolle. [Anm. 42]

von Desiree Wolny, April 2015

Anmerkungen:

  1. Karn, Georg Peter/Weber, Ulrike (Bearb.): Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, S. 432.  Zurück
  2. Schuhmacher, Marianne: Das Hofgut Stauffer in Obersülzen, S. 354.  Zurück
  3. Karn, Georg Peter/Weber, Ulrike (Bearb.): Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, S. 436.  Zurück
  4. Schuhmacher, Marianne: Das Hofgut Stauffer in Obersülzen, S. 354.  Zurück
  5. Stauffer, Karl: Klinische Homöopathie. Arztneimittellehre. Neu bearbeitet von Christian Lucae. Stuttgart 2002. Zurück
  6. Lippmann, M. (Hrsg.): Der Deutsche Reichstag. XI. Legislaturperiode von 1903 – 1908, S. 92.  Zurück
  7. Reichstags-Bureau (Hrsg.): Amtliches Reichstagshandbuch. Elfte Legislaturperiode 1903/1908, S. 331.  Zurück
  8. Karn, Georg Peter/Weber, Ulrike (Bearb.): Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, S. 436.  Zurück
  9. Hierbei findet eine Individualauslese der Gerste, sowie die Pedigreezucht einer durch Mutation entstandenen c-Form statt.  Zurück
  10. Schuhmacher, Marianne: Das Hofgut Stauffer in Obersülzen, S. 354.  Zurück
  11. Im Rahmen der Recherchen für diesen Artikel wurden das Arbeitsjournal des Hofgut Stauffer der Jahre 1897 bis 1901 und das Hauptbuch des Gutes der Jahre 1915/16 und 1916/17 ausgewertet. Ausgewählte Angaben finden in diesem Artikel stichpunktartig Erwähnung.  Zurück
  12. Die Saatzuchtwirtschaft Stauffer, Hofgut Obersülzen (Rheinpfalz) eine mechanisierte Landwirtschaft mit Drusch vom Felde weg und viehlosem Betrieb. In: Landbau und Technik. Illustrierte landwirtschaftliche Zeitschrift 12 (1929), S.8.  Zurück
  13. Schuhmacher, Marianne: Das Hofgut Stauffer in Obersülzen, S. 356.  Zurück
  14. Der Bund der Landwirte wurde 1893 als Interessenorganisation der Landwirte im Deutschen Reich gegründet. Seine Aufgabe bestand darin die führende Stellung der Landwirtschaft in Wirtschaft und Politik zu bewahren und dementsprechende Forderungen zu stellen. Heinrich Stauffer trat der politischen Bewegung bereits im Jahr 1893 bei.  Zurück
  15.  Reibel, Carl-Wilhelm: Handbuch der Reichstagswahlen 1890 – 1918. Bündnisse. Ergebnisse. Kandidaten. Zweiter Halbband, S. 1024.  Zurück
  16. Reichstags-Bureau (Hrsg.): Verzeichnis der Bevollmächtigten zum Bundesrat sowie Alphabetisches Verzeichnis der Mitglieder des Reichstags mit angehängter Fraktionsliste, S. 30; Reichstags-Bureau (Hrsg.): Verzeichnis der Bevollmächtigten zum Bundesrat sowie Alphabetisches Verzeichnis der Mitglieder des Reichstags mit angehängter Fraktionsliste, S. 30; Reichstags-Bureau (Hrsg.): Verzeichnis der Bevollmächtigten zum Bundesrat sowie Alphabetisches Verzeichnis der Mitglieder des Reichstags mit angehängter Fraktionsliste, S. 34.  Zurück
  17. Vergleich der Verkaufserlöse: Roggen: 6.043,53 Mark - 6.342,14 Mark; Weizen: 5.078,30 Mark - 6.880,71 Mark; Gerste: 16.367,73 Mark - 15.319,54 Mark; Hafer: 3.523,66 Mark - 3.080,50 Mark  Zurück
  18. Mahlerwein, Gunter: Das Dorf als Heimatfront – Rheinhessische Landgemeinden im ersten Weltkrieg, S. 414.  Zurück
  19. Vergleich der Kassenumsätze: 1915/16: 103.640,03 Mark – 1916/17: 141.370,29 Mark; Vergleich des  Reingewinns: 1915/16: 20.100,68 Mark – 1916/17: 24.298,52 Mark; die Preissteigerung kann jedoch auch durch die im Ersten Weltkrieg einsetzende Inflation bedingt sein. Vgl. zu den Preissteigerungen im Ersten Weltkrieg Sensch, Jürgen, (1950-2008 [2008]) histat-Datenkompilation online: Preisindizes für die Lebenshaltung in Deutschland 1924 bis 2001; Verbraucherpreise seit 1881. GESIS Köln, Deutschland ZA8290 Datenfile Version 1.0.0.  Zurück
  20. Mahlerwein, Gunter: Das Dorf als Heimatfront – Rheinhessische Landgemeinden im ersten Weltkrieg, S. 415.  Zurück
  21. Vergleich der Ausgaben für Kolonialwaren und Fleisch: 1915/16: 2.065,76 Mark – 1916/17: 535,7 Mark  Zurück
  22. Verteilt auf 70 ha Acker, 4 ha Wiesen und 1 ha Wein.  Zurück
  23. Hillmann, Paul: Die deutsche landwirtschaftliche Pflanzenzucht, S. 492.  Zurück
  24. Schuhmacher, Marianne: Das Hofgut Stauffer in Obersülzen, S. 354.  Zurück
  25. Ebd., S. 355.  Zurück
  26. Fischer, Gustav/Mickel, Heinrich: Deutsche Hochzuchten. Sommergerste, Wintergerste und Hafer, S. 45.  Zurück
  27. Schuhmacher, Marianne: Das Hofgut Stauffer in Obersülzen, S. 356.  Zurück
  28. Ebd., S. 355.  Zurück
  29. Königliches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch für das Königreich Bayern, S. 56.  Zurück
  30. Schuhmacher, Marianne: Das Hofgut Stauffer in Obersülzen, S. 355.  Zurück
  31. Die Saatzuchtwirtschaft Stauffer, Hofgut Obersülzen (Rheinpfalz) eine mechanisierte Landwirtschaft mit Drusch vom Felde weg und viehlosem Betrieb, S. 9.  Zurück
  32. Stauffer, Karl: Klinische Homöopathie. Arzneimittellehre. Bearb. von Christian Lucae, S. 4.  Zurück
  33. Schuhmacher, Marianne: Das Hofgut Stauffer in Obersülzen, S. 356.  Zurück
  34. Die Pfalz auf der Braugersten-Ausstellung in Worms. In: Pfälzer Bauer. Wochenzeitung für die pfälzische Landwirtschaft. Organ der Pfälzischen Bauern- und Winzerschaft. Mitteilungsblatt der Landwirtschaftskammer, der Fachverbände und ländlichen Genossenschaften 3 (1950), S. 2.  Zurück
  35. Das Hofgut zeichnete sich aus durch den versuchsweisen Anbau von tetraploidem Petkuser Winterroggen. Die Saatgutanerkennung in der Pfalz. In: Pfälzer Bauer. Wochenzeitung für die pfälzische Landwirtschaft. Organ der Pfälzischen Bauern- und Winzerschaft. Mitteilungsblatt der Landwirtschaftskammer, der Fachverbände und ländlichen Genossenschaften 49 (1951), S. 5.  Zurück
  36. Die Braugerstenstelle Rheinland-Pfalz berichtet. In: Pfälzer Bauer. Wochenzeitung für die pfälzische Landwirtschaft. Organ der Pfälzischen Bauern- und Winzerschaft. Mitteilungsblatt der Landwirtschaftskammer, der Fachverbände und ländlichen Genossenschaften 31 (1952), S.5f.  Zurück
  37. Elly Möllinger war ebenfalls Mennonitin und stammte aus der Familie des Agrarreformers David Möllinger. Dieser gilt als Vater des Pfälzer Ackerbaus und war u.a. verantwortlich für Innovationen in der Düngetechnik, eine strukturiertere Arbeitsorganisation und schriftliche Buchführung in landwirt. Betrieben.  Zurück
  38. Schuhmacher, Marianne: Das Hofgut Stauffer in Obersülzen, S. 356.  Zurück
  39. Schuhmacher, Marianne: Das Hofgut Stauffer in Obersülzen, S. 356.  Zurück
  40. Himmler, Heiko/Hünerfauth, Klaus: Die Verbandgemeinde Grünstadt – Land – Geographischer Überblick, S. 27.  Zurück
  41. Ebd., S. 27.  Zurück
  42. Ebd., S. 31.  Zurück