Unternehmensgeschichte des Schieferbergwerks „Grube Rhein“

1888: Gründung des Schieferwerks Schiefersegen in Kaub und der Rheinischen Schieferbaugewerkschaft in Wiesbaden

1970er Jahre: Stillegung der Grube

Die Anfänge des Schieferbergbaus um Bacharach

Frontalperspektive des linksrheinischen Pützbachtals mit nutzbarer Fläche (Weinbau) rechtsseitig und bewaldeter Fläche linksseitig um 1880[Bild: Wilfried Radloff, Privatarchiv Kauber Schiefer]

Baumaterialien, welche in der Umgebung vorkommen, bestimmen seit Jahrhunderten die Bauweise der Häuser. In der Regel bestanden Häuser aus Holz – und Lehmwänden mit Strohdächern. Im Rheinischen Schiefergebirge wird der Naturgestein Schiefer beim Bau verwendet. Schiefer wurde beispielsweise als Fundament für Hauswände genutzt [Anm. 1], oder in verarbeiteter Form als Mauersteine für Gebäude, Stützmauern und besonders als Bedeckung von Dächern. [Anm. 2] Die Dachbedeckung bestand unter anderem bis Ende des 18. Jahrhunderts aus Stroh, welches sehr leicht entzündbar war. [Anm. 3] Die am 22. November 1826 von der Herzoglich Nassauischen Landesregierung erlassene „Baupolizeiliche Verordnung hinsichtlich der Feuersicherheit“ schrieb den Privatgebäuden eine (feuer-)feste Bedachung vor. Dies hatte 1827 die Gründung von 22 Schiefergruben zur Folge. [Anm. 4] Bereits die Römer nutzten die flachen, dünnen Schieferplatten als Dachbedeckung [Anm. 5] , allerdings waren die genutzten Schieferplatten, mit einer Dicke von 2 bis 3 cm, sehr schwer zu den vergleichsweise heutigen Platten mit einer Dicke von 5 mm. [Anm. 6]

Das Rheinische Schiefergebirge, wie auch der Kauber Schieferzug, sind im Erdzeitalter Devon entstanden. Im Zeitalter des Paläozoikums erfolgte die Gesteinsbildung. Durch die Abtragung der Gebirge wurde abgesetzter, feiner Tonschlamm ins Meer transportiert. [Anm. 7] Die Tonschlammassen verfestigten sich unter der Schlammauflastung zu Tonstein. Unter dem Druck der Gebirgsbildung wurden die Tonsteinschichten aufgefaltet. Die Tonminerale kristallisierten unter druckbedingter Erwärmung zu plattenförmigen Mineralen. Dadurch wurde die Schieferung als neues Strukturelement auf das ursprüngliche Tonmineral aufgeprägt. Es entstand das abbauwürdige Schiefergestein. [Anm. 8] Laufen Schieferung bei der Gebirgsbildung und Schichtung bei der Sedimentation nicht parallel ab, entsteht kein abbauwürdiges Schiefergestein. Im Kauber Schieferzug sind alle Voraussetzungen für den Abbau vorhanden. [Anm. 9]

Das linksrheinische Pützbachtal liegt rechtsseitig im Schiefergebirge auf der sonnenzugewandten Seite und konnte daher zum Weinbau genutzt werden. Linksseitig liegt das Seitental auf der sonnenabgewandten Seite. Es war stark bewaldet und konnte daher zunächst nicht genutzt werden. Nach dem 1827 geltenden napoleonischen Bergrecht musste ein Grubenbesitzer auch Eigentümer von Land sein. Das linksseitige Seitental war zunächst unbrauchbar, daher leicht und kostengünstig zu erwerben und wurde für den Bergbau genutzt. Später wurden Gebiete der rechten Seite des linksrheinischen Pützbachtals hinzugekauft und ebenfalls für den Bergbau genutzt. [Anm. 10] Im Raum Bacharach schnitten der Rhein und seine linksrheinischen Zuflüsse tiefe Täler in das Hochplateau des Hunsrücks. Schiefervorkommen traten an den Talhängen zu Tage. So bot Bacharach einen Lage- und einen Standortvorteil direkt am Rhein. [Anm. 11] Zu Beginn des Schieferabbaus wurde nicht am Rhein gearbeitet, sondern auf „Halber Höhe“. Zunächst erfolgte der Abtransport auf „Halber Höhe“ über Henschhausen und erst später über den Rhein. [Anm. 12]      

Schiefergestein bei Bacharach[Bild: Diorit CC BY-SA 4.0]

Die „Grube Rhein“ hat ihre Wurzeln in den zwei Betrieben „Rheinische Schieferbaugewerkschaft“ zu Wiesbaden und dem „Schieferwerk Schiefersegen“ in Kaub, umbenannt in „Dachschieferbaugewerkschaft Rhein“ zu Köln. Am 10. Dezember 1888 wurde die Gewerkschaft von Wilhelm Klein von dem Freiherr Fritz von Marillac gekauft. Die Gründung der „Rheinischen Schieferbaugewerkschaft“ zu Wiesbaden erfolgte am 22. Dezember 1888 unter Wilhelm Klein, Eduard Link und Heinrich Mitwich. Die Gründungsurkunde wurde am 9. Januar 1889 bei Notar Ebel in Wiesbaden erstellt. Zum Geschäftsführer wurde Heinrich Mitwich gewählt. Die Gewerkschaft erwarb am 27. April 1889 linksrheinische Grundstücke, im Bereich der heutigen „Grube Rhein“, und wenig später die Grube „Josef und Anna“ bei Oberwesel. Im Jahre 1890 forderte das Bergamt die Gewerkschaft auf, eine Arbeitsordnung vorzulegen, was 1891 geschah. [Anm. 13] Die Kuxen (Aktien) der beiden Firmen wechselten in den folgenden Jahren mehrfach die Besitzer. [Anm. 14] Als verantwortliche Bergwerksleiter wurde Obersteiger Klein, welcher aus Oberwesel stammte, eingestellt. Als Repräsentant löste 1902 Philipp Modrow Heinrich Mitwich ab, welchem 1904 Friedrich Wenzel folgte. 1907 wurde Ernst Lohbeck Repräsentant der „Rheinischen Schieferbaugewerkschaft“. Die zweite Firma, die „Dachschiefergrube Schiefersegen“ in Kaub, erhielt im Jahre 1890 ein vom Bergamt bestätigtes Gewinnungsrecht und wurde von Direktor J. Vogels (Köln), Apotheker F. J. Martzeller (Bonn) und von Bergwerkbesitzer Wilhelm Klein (Wiesbaden) gekauft, welche der Gewerkschaft mit Sitz in Köln den neuen Namen „Schieferbau-Gewerkschaft Rhein“ gaben. [Anm. 15]

Bis zum Jahr 1907 [Anm. 16] wurden benachbarte Bergwerke bzw. Grubenfelder zusammengelegt, auf denen die Betriebsanlagen errichtet werden sollten. Zudem wurden zur gleichen Zeit unterirdische Schiefervorkommen am Rheinhang und auf der Rheinterrasse unterhalb von Henschhausen und Langscheid erworben. Die landwirtschaftliche Nutzung wurde durch den unterirdischen Kauf nicht beeinträchtigt. 

Eigentümer und Vorstand der Grube

Eine personelle Verbindung der getrennt bestehenden Unternehmen stellte Obersteiger Klein her, welcher beide Gruben leitete. Nach dem Tod des Bergbaubesitzers Klein und des Repräsentanten Hilarius Martzeller 1899 wurde die „Rheinische Schieferbaugewerkschaft“ verkauft. Am 14. Januar 1900 wurde erstmals von der „Grube Rhein“ in einem Schreiben gesprochen. Am 12. Februar 1900 wurde Gustav Lohbeck zum Repräsentanten gewählt, welcher zwischenzeitlich Anteile an der Grube erworben hatte. 1901 übernahm Ernst Müller, der ebenfalls Anteile erworben hatte, den Vorsitz. Die Zusammenlegung der Grubenanlagen war Ernst Lohbeck ein Anliegen. Zusammengeschlossen wurden die Gruben „Kammerried“, „Gustavsglück“, „Pützbach“ und „Elisabeth Wilhelm“, welche alle im Pützbachtal lagen, zur „Grube Rhein“. Die Grube „Josef und Anna“ gehörte, wie auch die gesamte Firma „Rheinische Schieferbaugewerkschaft“ zu Wiesbaden, zum Besitz des Unternehmens. Die Grube „Josef und Anna“ wurde 1912 geschlossen.

Das Rheinische Schiefergebirge[Bild: Elop; Bundesamt für Naturschutz: Karte der Naturräumlichen Großregionen Deutschlands CC BY-SA 3.0]

1920 wurde der Name „Schieferbau-Gewerkschaft Rhein“ zu „Gewerkschaft Rhein“ geändert.   In den folgenden Jahren änderte sich weder der Name der Grube noch die Geschäftsleitung. 1941 wurden die Anteile der Familie Lohbeck verkauft. Als Grubenvorstand wurden Dipl. Ing. Heinz Benning, Köln, und J.C. Adam, Bonn, eingesetzt. 1943 übernahm Gustav Horbach den Anteil von J.C. Adam. 1943 wurde sein Schwiegersohn Dr. Kurt Weusthoff eingesetzt. Später leiteten Dr. Kurt Weusthoff, Eberhard Horbach und Karl Mertens gemeinsam die Grube.

Nach dem Tod von Karl Mertens 1958 übernahm Alfons Lück die Grubenleitung. Seit 1965 waren die Verantwortlichen der „Grube Rhein“ Dr. Kurt Weusthoff und Heinz D. Tinnefeld. 1980 erfolgte die Umwandlung der „Gewerkschaft Rhein“ in das Einzelunternehmen „Schieferwerk Bacharach am Rhein Dr. Kurt Weusthoff“ mit dem Zusatz OHG. Nach dem Tod von Dr. Kurt Weusthoff gingen seine Anteile an die „Dr. Weusthoff Holding“ in Köln, deren Geschäftsführer Dr. J. Schmidt und J. Vallee waren. Seit 1984 sind die Inhaber der „Grube Rhein“ die Dr. Weusthoff Holding und Dr. Heinz D. Tinnefeld. [Anm. 17] Seit dem Jahr 2018 ist die Dr. Weusthoff Holding der alleinige Inhaber der „Grube Rhein“. [Anm. 18]

In einem Rechtsstreit wurde 1957 die Frage nach dem Sitz der Firma gestellt. Seit 1892 hat die „Schieferbaugewerkschaft Rhein“ ihren Sitz in Köln. Unterschiedliche Orte, wie Bacharach, Oberwesel, Düsseldorf oder Köln, wurden in den folgenden Jahren in Briefbögen der Gewerkschaft angegeben. Ab 1980 hat die „Grube Rhein“ dem neuen Berggesetz von 1980 entsprechend, welches in seinen Paragrafen 167 die Auflösung der bergrechtlichen Gewerkschaften und die Umwandlung in die Einzelfirma und später in die OHG verlangt, ihren Sitz in Bacharach und Oberwesel. [Anm. 19]

Aufbau der Grube Rhein

Die „Grube Rhein“ erstreckte sich linksrheinisch zwischen Bacharach und Oberwesel circa 100 Meter rechts und circa 100 Meter links des Pützbachtales und circa 800 Meter in Richtung Henschhausen senkrecht zum Rhein. [Anm. 20] Der Rhein bot einen enormen Standortvorteil, da das schwere Baumaterial per Schiff rheinab- und rheinaufwärts transportiert werden konnte. Mitte des 19. Jahrhunderts erschloss die Einführung der Eisenbahn kostengünstigere Gebiete. Dies hatte zur Folge, dass viele kleinere Gruben diesem Konkurrenzdruck nicht gewachsen waren.. Auch bot die Moselbahn eine große Gefahr für die Grube. [Anm. 21] Die „Grube Rhein“, welche nicht an die Eisenbahn angeschlossen war, errichtete eine eigene Feld-Bahn, welche direkt zum Hafen von Oberwesel fuhr. [Anm. 22]

Vogelperspektive der Grubenanlage auf "Halber Höhe" um 1930[Bild: Wilfried Radloff, Privatarchiv Kauber Schiefer]

Nach der Konsolidierung bzw. der Zusammenlegung von Altgruben, alten Lagern und Altstollen zur „Grube Rhein“ bis 1907 erfolgte der systematische Aufbau der Grubenanlage. Zunächst wurde der noch zweigeteilte Bremsberg installiert, durch dessen Errichtung der Transport aus der Gube zu dem neuem Spalthaus und der Abtransport der Fertigprodukte vom Spalthaus zur Verladestation am Rhein gewährleistet wurde. Die Weiterverarbeitung im neu errichteten Spalthaus sicherte neue Arbeitsplätze. Zusätzlich wurden neue Transportanlagen und weitere Maschinen installiert.

Am 19. Februar 1910 wurde eine Drucklufterzeugeranlage auf dem Grubengelände installiert, mit welcher auf den Handbohrer im Untertagebau umgestellt werden konnte. Dies erleichterte die körperliche Arbeit und steigerte die Förderung von Dachschiefer. In den Jahren 1914 bis 1916 tätigten die Grubenbesitzer große Investitionen. Um die Wasserenergie zu nutzen, wurde auf den Stollensohlen I und II ein Wasserreservoir gebaut und mit einer Turbine verbunden. Vor dem neuen Spalthaus wurden vier Schiefer-Block-Schneideeinrichtungen installiert. Zudem wurden Behaumaschinen für die Zurichtung des Dachschiefers errichtet. Das Maschinenhaus, das Spalthaus und der Schneideraum erweiterten die Tagesanlagen auf „Halber Höhe“. Die Bewetterung [Anm. 23] , eine technische Maßnahme zur Versorgung von Bergwerken mit frischer Luft [Anm. 24] , sowie ein Wetterschacht wurden für den Untertageabbau installiert. Von 1922 bis 1924 hielt die Elektrizität Einzug unter Tage. Im Jahr 1919 wurde auf „Halber Höhe“ der Mahnert-Stollen aufgefahren, welcher nach 172 Metern ein abbauwürdiges Schieferlager erreichte und in einer Länge von 500 Metern in den Abbaufeldern der Altgruben „Josef und Anna“ und „Paul und Maria“ endete. 1915 wurde der Bremsberg von der Rheinsohle bis zu der Anlage auf „Halber Höhe“ durchgängig gemacht.

Auf Elektrizität über Tage wurde 1928 umgestellt. Durch die „Rhein-Nahe-Kraftversorgung“ (RNK) [Anm. 25] Bad Kreuznach wurde die „Grube Rhein“ an das Trafohaus zwischen Henschhausen und Langscheid angeschlossen. [Anm. 26] Automatische Sägen für die Schieferblöcke wurden vor dem Zweiten Weltkrieg installiert sowie das Nassbohrverfahren gegen die Staubbekämpfung unter Tage. [Anm. 27] Der Schiefer musste unter Tage abgebaut werden, da der Schiefer über Tage schnell an Porenwasser verlor, austrocknete oder ausfror. Dann war eine Aufspaltung nicht mehr möglich. [Anm. 28]

Im Zweiten Weltkrieg wurde mit dem Auffahren von tiefer gelegenen Stollen auf Rheinniveau begonnen. Die „Grube Rhein“ hatte keine Stollen, welche sich unter dem Rhein befanden oder ihn durchquerten. [Anm. 29] Im Jahre 1948 wurde nach dem Krieg die Seilfahrtgenehmigung für den Bremsberg neu erteilt. Es wurde mit dem Bau einer Schieferbrech- und Verladeanlage direkt am Rhein 1951 begonnen. [Anm. 30] 1959 wurden eine Steinsäge und eine Poliermaschine installiert. [Anm. 31]

Frontalperspektive der Grubenanlage mit sichtbar durchgängigem Bremsberg um 1950[Bild: Wilfried Radloff, Privatarchiv Kauber Schiefer]

Ein großes Problem sah man in den Schieferhalden der „Grube Rhein“. Etwa 50% des Abbaus blieben zurück und mussten entsorgt werden. Ende der 1930er Jahre drohte die enorm angewachsene Halde auf die Gebäude am Fuße des Bremsberges zu rutschen. Die errichtete Auffangmauer half nicht gegen die Gefährdung. Es wurde mit dem Straßenbauamt verhandelt und es konnten 200.000 Kubikmeter Schiefer für den Ausbau der Landstraße Nr. 9 zwischen Bacharach und Oberwesel verwendet werden. Die Verwendung der Abfälle zur Straßenaufschüttung und als Rohstoff für die Zementindustrie sicherte das Bestehen der Grube. [Anm. 32] Eine erste Vereinbarung schloss die Grube im Jahr 1950 mit der Wasser- und Schifffahrtsdirektion [Anm. 33] zur Errichtung einer Schiffverladeanlage bei Stromkilometer 545, 768 ab. [Anm. 34] Eine neue Förderanlage wurde nach dem Ausbau der B9 in Betrieb genommen. 

Die Entwicklung der Belegschaft

Für die ersten zehn Jahren ist die genaue Belegschaftszahl der „Grube Rhein“ unbekannt. Dass in den preußischen Landesteilen, im Hunsrück und am Rhein zwischen den Jahren 1850 bis 1881 etwa 37 bis 58 Gruben in Förderung standen, deren Mitarbeiterzahlen zwischen 163 und 360 schwankte, geht aus den Bergamtsunterlagen hervor. Die „Rheinische Schieferbaugewerkschaft Rhein“ legt 1891 für ihre dazugehörige Grube „Schieferzeche Josef und Anna bei Oberwesel im Bergrevier Coblenz II“, geleitet von Betriebsführer Klein aus Oberwesel, die Arbeitsordnung mit 18 Paragrafen vor. 1902 beginnt die Aufzeichnung der „Grube Rhein“ und ist bis 1943 fast lückenlos. 1949 beginnen die neueren Aufzeichnungen und laufen bis heute fort.

Die Belegschaft der Grube wuchs in den ersten Jahren stetig an und erreichte 1913 eine Zahl von 53 Personen. Der Erste Weltkrieg hatte zur Folge, dass die Zahl bis auf 14 Mann sank, wobei sie bis 1927 wieder auf 116 Beschäftigte anstieg. In den schlechteren Zeiten wurde die „Grube Rhein“ nie ganz geschlossen. Man beschäftigte die Mitarbeiter mit Aus- und Vorrichtungsarbeiten, die Abbauten sollten so hergerichtet werden, dass man jederzeit mit der Förderung von Schiefer beginnen konnte, oder man arbeitete daran, die Wetterführung zu verbessern. So wurde beispielsweise 1915 ein Luftschacht im Pützbachtal errichtet.

Das Einzugsgebiet der Mitarbeiter der „Grube Rhein“ beschränkte sich auf Ortschaften wie Bacharach, Steeg, Henschhausen, Langscheid, aber auch Breitscheid und Perscheid. Die Bürger von Oberwesel zogen es in der Regel vor bei der Rheinschifffahrt zu arbeiten. Die Bergleute gingen bei jeglichem Wetter zu Fuß zur Arbeit und nach Dienstschluss zu Fuß zurück nach Hause, da es noch keine ausgebaute Infrastruktur gab. 1928 wurden für auswärtige Mitarbeiter Wasch- und Umkleideräume sowie Wohnungen errichtet. So gab es auf dem Grubengelände „Josef und Anna“ drei Wohnungen. Die langen Wege, welche die auswärtigen Mitarbeiter auf sich nehmen mussten, um arbeiten zu können, führten dazu, dass die meisten der Beschäftigten nur samstags in ihren Heimatort  zurückkehrten und sonntagsnachts aufbrachen, um am nächsten Morgen pünktlich ihre Arbeit antreten zu können. 

Verwaltungsgebäude der Grube Rhein[Bild: Marion Halft CC BY-SA 3.0]

Zur Zeit der Weltwirtschaftskrise ruhte die „Grube Rhein“ vom 16. Februar bis zum 1. Juli 1929. In der ersten Hälfte des Jahres 1930 sank der Absatz von Dachschiefer auf 37,5% des Vorjahres. In dem Zeitraum vom 1. Mai 1931 bis zum 2. August 1931 wurde die Verladung vollständig eingestellt. Die Lage verbesserte sich in der zweiten Hälfte des Jahres 1932, da man Verwendung für Dachschiefer zu Reparatur- und Ausbesserungsarbeiten fand. Der Staat führte Zuschüsse für Hausreparaturen ein, welche bis zum 30. Juni 1934 gewährt wurden. Durch diese staatlichen Mittel wurde 1933 wieder eine Absatzsteigerung von 20% erreichte. So stieg 1934 die Belegschaft auf 85 Mann. Doch sanken die Absatzzahlen nach dem Wegfall der staatlichen Zuschüsse wieder um 50%. Ebenfalls verringerte sich die Mitarbeiterzahl.

Im gleichen Jahr wird in der Grube erstmals von „Volksgenossen“ gesprochen. Somit spiegelte sich die politische Veränderung auch im Unternehmen wider. Im Jahre 1935 stieg die Nachfrage nach Schiefer an. 1936 erhöhte sich die „Gefolgschafts-Größe“ auf 86 Personen. Die Auftragseingänge wurden so hoch, dass nicht mehr alle Liefertermine eingehalten werden konnten. Der Nachfrageanstieg war eine Folge der Bautätigkeit der Wehrmacht. 1937 wurden ungelernte Arbeitskräfte in der „Grube Rhein“ eingesetzt, zum Ausgleich von 30 Mitarbeitern, welche zur Rheinschifffahrt gingen. 

Der aufziehende Zweite Weltkrieg hatte zur Folge, dass 1938 Hauer und Lehrhauer [Anm. 35] aufgrund einer militärischen Ausbildung [Anm. 36] kurzfristig auf Befehl des Wehrdienstes das Grubengelände verlassen mussten. Sie kehrten gegen Ende des Jahres zu dem Betrieb zurück. Ebenfalls wurden acht Jugendliche zusätzlich eingestellt, während im Normalfall nur zwei bis fünf Jugendliche in der Grube ausgebildet wurden. Im August 1939 zählte die Belegschaft 94 Mitarbeiter, von denen Ende des Monats etwa 12% zum Militärdienst einberufen wurden. Zudem mussten im gleichem Jahr 17 Männer vom Untertagebau zur Dienstverpflichtung im Erzabbau abgegeben werden. Unter Tage wurde weniger gefördert, wodurch es weniger Arbeit für die Beschäftigten über Tage gab. Daraus folgte, dass auch über Tage 20 Mitarbeiter entlassen werden mussten, die dann im Straßenbau tätig wurden.

Nach dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges kam die Bauwirtschaft fast ganz zum Erliegen. Durch Einberufungen zum Wehrdienst ging die Belegschaftszahl im Jahre 1940 weiter zurück. Die „Grube Rhein“ erhielten von der Schieferunion, einem Kartell, zunächst die Vorgabe, ihre Förderung auf 40% zu verringern. Selbst das zu liefern, war sie jedoch aufgrund des Arbeitermangels nicht mehr in der Lage. Im April 1941 folgten weitere Einberufungen, sodass die Belegschaft stark reduziert wurde. Auch konnten keine weiteren Arbeiter aus umliegenden Gebieten hinzugezogen werden, da bereits viele Männer eingezogen waren.

1941 stieg die Nachfrage nach Dachschiefer wieder an. Grund dafür waren Ausbesserungsarbeiten, die durch Flak- und Fliegerschäden hervorgerufen wurden. 90% der Dachschieferproduktion wurden an die Wehrmacht und andere öffentliche Stellen verkauft, und nur 10% wurde von Privatpersonen abgenommen. Um eine Erweiterung des Einzugsgebietes herbeizuführen, wurden Wohnungen auf dem Grubengelände für neun Familien errichtet. Zudem wurden 1942 erstmals 20 gefangene Ostarbeiter der „Grube Rhein“ zugeteilt, von denen allerdings sechs aufgrund von Untauglichkeit zurückgeschickt wurden und sich letztendlich am Jahresende nur noch acht auf dem Grubengelände befanden. Von 1944 bis 1948 liegen keine Jahresberichte vor. Es ist jedoch bekannt, dass 1943 zehn deutsche Familien auf dem Gelände der „Grube Rhein“ wohnten. Während der Erntezeit ruhte die Produktion, um die Landwirtschaft zu berücksichtigen, sodass nur im Herbst und im Winter in der Grube gearbeitet wurde.

Am 1. Dezember 1945 wird der damalige Grubenleiter Wilhelm Capito seines Amtes enthoben und die provisorische Leitung auf den Steiger Klotz übertragen, welcher am 22. Dezember 1945 von dem neuen Betriebsführer, Alfons Lück, abgelöst wurde. Auch die Grubenvorstände Benning und Dr. Weusthoff wurden durch die „Administration Militaire Francaise en Allemagne“ ihrer Ämter enthoben und es wurde ein Vertreter eingesetzt. Ab 1947 traten die Vorstände wieder ihr Amt an. Die Beantragung des Sprengstofferlaubnisscheins für ihren Grubenführer und dessen Vertreter stellte sich nach dem verlorenen Krieg und der französischen Besatzungszeit als sehr schwierig heraus. Jedoch gelang es ihnen nach einigen Monaten des „Papierkrieges“ den geforderten Sprengstoffschein zu erhalten. Aus den Bergamtsunterlagen geht hervor, dass die Belegschaft 1949 59 Mann umfasste, zwei Jahre später stieg die Zahl auf 96 Mitarbeiter an und brach in den Jahren zwischen 1960 bis 1964 auf 30 ein. 1965 zählte die „Grube Rhein“ nur noch fünf Arbeiter. [Anm. 37]

Das Ende des Schieferabbaus

Mitte der 1960er Jahre wurde die Dachschieferproduktion eingestellt. Die Gründe dafür waren zum einen das Aufkommen des neuen Kunstschiefers [Anm. 38] , des so genannten Eternit [Anm. 39] , sowie billigere Importe aus Spanien. Zum anderen gab es immer weniger Arbeiter, welche unter den harten Bedingungen und zu dem vergleichsweise geringen Lohn arbeiten wollten. Um 1965 errichtete die Bundeswehr große unterirdische Bunker in Lorch. Die Bergleute der nah gelegenen Regionen, wie auch die der „Grube Rhein“, verließen ihren Arbeitsplatz, um dort zu einem besseren Lohn zu arbeiten. [Anm. 40]

Heutiger Blick auf die Grube Rhein[Bild: Marion Halft CC BY-SA 4.0]

Hinzu kamen die gestiegenen Verlegungskosten. Der Quadratmeter Dachschiefer kostete in der Grube ab 1960 etwa 18 DM, das Verlegen auf dem Dach 80 DM. 1965 kostete der Quadratmeter 20 DM und die Verlegung 80 DM. 1970 lag der Quadratmeter Dachschiefer schon bei 24 DM, die Befestigung auf dem Dach 120 DM. Zusätzlich hatten die Schiefervorkommen deutlich abgenommen. [Anm. 41] Die fallenden Preise sowie die sinkende Nachfrage bei steigenden Produktionskosten zwangen die „Grube Rhein“ ihre Dachschieferproduktion einzustellen. [Anm. 42]

Durch den Bau eines Schiefermahlwerks im Jahr 1968, welches 1970 eröffnet wurde [Anm. 43] , hatte die Grube mit der Verarbeitung der Abfälle zu Schiefermehl begonnen, welches sich als Rohstoff für die Zementindustrie eignete und an diese weiterverkauft wurde. Ebenso wurden Schuttabfälle über die Schifffahrt abtransportiert, um beispielsweise für die Zementzubereitung für Straßen genutzt zu werden. Durch den Bau des Schiefermahlwerks wuchs die Belegschaft 1970 leicht an. [Anm. 44] 1987 wurde mit der Errichtung des neuen Sägebetriebs direkt an der B9 die letzte größere Investition getätigt. [Anm. 45] Die Seilbahnfahrt auf dem Bremsberg wurde nach fast 80 Jahren eingestellt. [Anm. 46] Heute existiert die „Grube Rhein“ unter dem Namen „Schieferwerk Weusthoff GmbH & Co.KG“ formal weiter, wobei der Verkauf und die Produktion aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt wurde. [Anm. 47]

Verfasserin: Annika Jansson
Erstellt am: 07.04.2020
Literatur:

  • Grube Anna Bergbauinformationszentrum, o. D., Bergmännisches Wörterbuch, Abgerufen am : 31.03.2020, 12:26Uhr, URL: http://www.bergbaumuseum-grube-anna2.de/index.php/bergmaennisches-woerterbuch/.
  • Historische Gesellschaft Bingen, Das Historische Museum am Strom-Hildegard von Bingen, o. D., Abgerufen: 27.03.2020, 14:39 Uhr, URL: https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/aktive-in-der-region/historische-gesellschaft-bingen/historisches-museum-am-strom.html.
  • Linz, Karl-Heinz: Bergbau am Mittelrhein unter besonderer Berücksichtigung der Grube Rhein, in: Heimatblätter zur Geschichte der Stadt Bacharach und der Viertäler, 2001, S. 15-17.
  • Radloff, Wilfried: Aus der Geschichte des Kauber Dachschieferbergbaus von den Anfängen bis 1972, in: Rheingau Forum Zeitschrift für Wein, Geschichte, Kultur, 02.2015, S. 8-17.
  • Ratscheck Schiefer, o. D., Zur Entstehung von Schiefer, Abgerufen: 27.03.2020, 13:11 Uhr, URL: https://www.rathscheck.de/Forum-fuer-Architekten/Schiefer-Kompendium/Einfuehrung/Etwas-zur-Entstehung-des-Schiefers/.
  • Tinnefeld, Heinz-Dieter: Die wirtschaftliche Bedeutung der Steinbrüche und Schiefergruben, in: Wagner, Friedrich-Ludwig (Hg.), Bacharach und die Geschichte der Viertälerorte Bacharach, Steeg, Diebach und Manubach, Bacharach, 1996, S. 435-439.
  • Ders.: 100 Jahre Grube Rhein, in: Heimatjahrbuch Kreis Mainz Bingen (vormals    Heimatjahrbuch Kreis Bingen), 1991, S. 41-44.
  • Ders.: 100 Jahre Grube Rhein Bacharach, in: 100 Jahre Grube Rhein Bacharach 1889-1989, April 1989, S. 1-40.
  • Zeitzeugengespräch mit Wilfried Radloff, ehemaliger Schulleiter des Heinrich-Böll-Gymnasiums in Ludwigshafen am Rhein und ehemaliger Kauber, am 13.02.2020.

Anmerkungen:

  1. Vgl. Tinnefeld, Heinz-Dieter: Die wirtschaftliche Bedeutung der Steinbrüche und Schiefergruben, in: Wagner, Friedrich-Ludwig (Hg.), Bacharach und die Geschichte der Viertälerorte Bacharach, Steeg, Diebach und Manubach, Bacharach, 1996, S. 435ff.  Zurück
  2. Vgl. Radloff, Wilfried: Aus der Geschichte des Kauber Dachschieferbergbaus von den Anfängen bis 1972, in: Rheingau Forum Zeitschrift für Wein, Geschichte, Kultur, 02.2015, S. 8ff.  Zurück
  3. Zeitzeugengespräch mit Wilfried Radloff, ehemaliger Schulleiter des Heinrich-Böll-Gymnasiums in Ludwigshafen am Rhein und ehemaliger Kauber, am 13.02.2020.  Zurück
  4. Vgl. Radloff 02.2015, S. 8ff.  Zurück
  5. Vgl. Tinnefeld 1996, S. 435ff.  Zurück
  6. Vgl. Radloff 02.2015, S. 8ff.  Zurück
  7. Vgl. Tinnefeld, Heinz-Dieter: 100 Jahre Grube Rhein Bacharach, in: 100 Jahre Grube Rhein Bacharach 1889-1989, April 1989, S. 1-40.  Zurück
  8. Ratscheck Schiefer, o. D., Zur Entstehung von Schiefer, Abgerufen: 27.03.2020, 13:11 Uhr; von: https://www.rathscheck.de/Forum-fuer-Architekten/Schiefer-Kompendium/Einfuehrung/Etwas-zur-Entstehung-des-Schiefers/.  Zurück
  9. Vgl. Tinnefeld 1989, S.13ff.  Zurück
  10. Zeitzeugengespräch mit Wilfried Radloff, ehemaliger Schulleiter des Heinrich-Böll-Gymnasiums in Ludwigshafen am Rhein und ehemaliger Kauber, am 13.02.2020.  Zurück
  11. Vgl. Tinnefeld 1996, S. 435ff.  Zurück
  12. Zeitzeugengespräch mit Wilfried Radloff, ehemaliger Schulleiter des Heinrich-Böll-Gymnasiums in Ludwigshafen am Rhein und ehemaliger Kauber, am 13.02.2020.  Zurück
  13. Vgl. Tinnefeld 1989, S. 1-40.  Zurück
  14. Vgl. Tinnefeld, Heinz-Dieter: 100 Jahre Grube Rhein, in: Heimatjahrbuch Kreis Mainz Bingen (vormals Heimatjahrbuch Kreis Bingen), 1991, S. 41ff.  Zurück
  15. Vgl. Tinnefeld 1989, S. 4ff.  Zurück
  16. Vgl. Tinnefeld 1991, S. 41ff.  Zurück
  17. Vgl. Tinnefeld 1989, S. 4ff.  Zurück
  18. Zeitzeugengespräch mit Wilfried Radloff, ehemaliger Schulleiter des Heinrich-Böll-Gymnasiums in Ludwigshafen am Rhein und ehemaliger Kauber, am 13.02.2020.  Zurück
  19. Vgl. Tinnefeld 1991, S. 4ff.  Zurück
  20. Zeitzeugengespräch mit Wilfried Radloff, ehemaliger Schulleiter des Heinrich-Böll-Gymnasiums in Ludwigshafen am Rhein und ehemaliger Kauber, am 13.02.2020.  Zurück
  21. Vgl. Tinnefeld 1996, S. 435ff.  Zurück
  22. Zeitzeugengespräch mit Wilfried Radloff, ehemaliger Schulleiter des Heinrich-Böll-Gymnasiums in Ludwigshafen am Rhein und ehemaliger Kauber, am 13.02.2020.  Zurück
  23. Vgl. Tinnefeld 1989, speziell: Kapitel „Die Gruben- und Maschinenanlagen“, S. 32ff.  Zurück
  24. Grube Anna Bergbauinformationszentrum, o. D., Bergmännisches Wörterbuch, Abgerufen am: 31.03.2020, 12:26 Uhr , URL: http://www.bergbaumuseum-grube-anna2.de/index.php/bergmaennisches-woerterbuch/.  Zurück
  25. Vgl. Tinnefeld 1989, S. 32ff; Historische Gesellschaft Bingen, o. D., Das Historische Museum am Strom-Hildegard von Bingen, Abgerufen: 27.03.2020, 14:39 Uhr, URL: https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/aktive-in-der-region/historische-gesellschaft-bingen/historisches-museum-am-strom.html.  Zurück
  26. Vgl. Tinnefeld 1989, S. 32ff.  Zurück
  27. Vgl. Tinnefeld 1991, S. 41ff.  Zurück
  28. Vgl. Tinnefeld 1996, S. 435ff.  Zurück
  29. Vgl. Tinnefeld, 1991, S. 41ff.  Zurück
  30. Vgl. Tinnefeld 1989, S. 32ff.  Zurück
  31. Vgl. Tinnefeld 1991, S. 41ff.  Zurück
  32. Vgl. Tinnefeld 1989, S. 32ff  Zurück
  33. Vgl. Tinnefeld 1991, S. 41ff.  Zurück
  34. Vgl. Tinnefeld 1989, S. 32ff.  Zurück
  35. Vgl. Linz, Karl-Heinz: Bergbau am Mittelrhein unter besonderer Berücksichtigung der Grube Rhein, in: Heimatblätter zur Geschichte der Stadt Bacharach und der Viertäler, 2001, S. 15ff.  Zurück
  36. Zeitzeugengespräch mit Wilfried Radloff, ehemaliger Schulleiter des Heinrich-Böll-Gymnasiums in Ludwigshafen am Rhein und ehemaliger Kauber, am 13.02.2020.  Zurück
  37. Vgl. Linz, Karl-Heinz, 2001, S. 15ff.  Zurück
  38. Zeitzeugengespräch mit Wilfried Radloff, ehemaliger Schulleiter des Heinrich-Böll-Gymnasiums in Ludwigshafen am Rhein und ehemaliger Kauber, am 13.02.2020.  Zurück
  39. Vgl. Tinnefeld 1989, S. 1-40.  Zurück
  40. Zeitzeugengespräch mit Wilfried Radloff, ehemaliger Schulleiter des Heinrich-Böll-Gymnasiums in Ludwigshafen am Rhein und ehemaliger Kauber, am 13.02.2020.  Zurück
  41. Vgl. Linz 2001, S. 15ff.  Zurück
  42. Vgl. Tinnefeld  1991, S. 41ff. Zurück
  43. Zeitzeugengespräch mit Wilfried Radloff, ehemaliger Schulleiter des Heinrich-Böll-Gymnasiums in Ludwigshafen am Rhein und ehemaliger Kauber, am 13.02.2020.  Zurück
  44. Vgl. Tinnefeld 1989, S. 19ff.  Zurück
  45. Vgl. Tinnefeld 1991, S.41ff.  Zurück
  46. Vgl. Tinnefeld 1989, S. 32ff.  Zurück
  47. Zeitzeugengespräch mit Wilfried Radloff, ehemaliger Schulleiter des Heinrich-Böll-Gymnasiums in Ludwigshafen am Rhein und ehemaliger Kauber, am 13.02.2020.  Zurück